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Verletzte bei Gefahrgutunfall

Durch die Feuerwehr wurde zuerst die Halle und ein angrenzendes Bürogebäude evakuiert. Zwei Trupps unter Schutzkleidung und Atemschutz erkundeten die Lage und sicherten das beschädigte Fass.

Da absehbar war, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichen, wurde umfangreich nachalarmiert. Unter anderem wurden die Gefahrstoffgruppe der Freiwillige Feuerwehr Rödermark Ober- Roden, der Messzug, der ELW 2 und die IuK-Gruppe des Kreises, sowie die Freiwillige Feuerwehr Heusenstamm, die Feuerwehr Offenthal und die Feuerwehr Klein-Krotzenburg angefordert. Die BASF Werkfeuerwehr Ludwigshafen entsandte 2 Fahrzeuge zur Unterstützung, da der ausgetretene Stoff von BASF hergestellt wurde.

Nach Eintreffen aller Kräfte und nach Rücksprache mit dem Zugführer der Werkfeuerwehr, wurden dann Maßnahmen ergriffen um den Stoff aufzunehmen. Dies konnte nur unter Chemieschutzanzügen aufwendig erfolgen. Die Arbeiten dauerten bis ca. 02:00 Uhr. Einsetzende war gegen 03:00 Uhr.

Während der ganzen Zeit wurden im Stadtgebiet Messungen durchgeführt, welche allerdings durchweg negativ waren. Nur ein leichter Geruch konnte im Umfeld wahrgenommen werden.

Die Einsatzkräfte wurden durch den 1. und 2. Betreuungszug des DRK mit Getränken und Essen versorgt. Während des Einsatzes stellte die FF Offenthal den Grundschutz im Stadtgebiet mit 2 Fahrzeugen auf der Wache sicher.

Einsatzkräfte vor Ort: FF Dietzenbach, FF Ober-Roden, FF Heusenstamm, FF Hainstadt, FF Klein-Krotzenburg, FF Neu-Isenburg, FF Rodgau, FF Offenthal, FF  Offenbach, WF BASF, DRK Dietzenbach, DRK Urberach, DRK Dreieich, Rettungsdienst Kreis Offenbach, LNA, OLRD, FB Chemie. Stärke ca. 120.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und die Hilfe!

Fotos: Feuerwehr Dietzenbach, DRK OV Dietzenbach, Feuerwehr Offenthal, Silas Stein dpa

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